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Was tun bei Blackout in Präsentationen?

  • 14. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Wie du die Kontrolle zurückgewinnst und wieder in den Flow kommst


Es gibt diesen Moment, den viele kennen, aber kaum jemand offen zugibt: Du stehst vorne, die Folie strahlt hinter dir, alle Augen sind auf dich gerichtet und plötzlich wird dein Kopf leer.


Wie weggeblasen. Kein einziger Gedanke, kein Satz, kein Wort.


Der klassische Blackout in Präsentationen.


Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation, in der du dein Herz bis in den Hals schlagen gespürt hast. Die Hände wurden feucht, die Knie leicht weich. Und während du dachtest: „Bitte nicht jetzt.“, wurde es noch schlimmer. Ich kenne das sehr gut aus meiner Schulzeit.

Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft mir das passiert ist... oder doch?


Doch hier ist die Wahrheit: Ein Blackout ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen dafür, dass dein Nervensystem dich schützen will. Und du kannst lernen, diese Momente zu meistern.


Warum Blackouts entstehen


Ein Blackout ist eine Stressreaktion. Dein Körper schaltet kurzzeitig auf Überleben – Fight, Flight oder Freeze. Das Problem: Du willst nicht weglaufen, du willst präsentieren.

Und genau hier kommt deine mentale Stärke ins Spiel.


1. Vorbereitung: Dein Schutzschild gegen Blackouts


Eine gute Vorbereitung ist kein Perfektionismus – sie schenkt dir Sicherheit.


Hilfreiche Schritte:

  • Baue emotionale Bilder in deine Präsentation ein. Dein Gehirn erinnert sich besser an Bilder als an Text.

  • Markiere diese 3 Ankerpunkte: Einstieg – wichtigste Kernbotschaft – Schluss.

  • Übe laut und nicht nur im Kopf. Dein Körper braucht das Gefühl von „Ich habe das schon getan“.

  • Simuliere Stress bewusst: Stell dich hin, präsentiere vor dem Spiegel oder vor einer Freundin. Dein System lernt, dass nichts Gefährliches passiert.


2. Was du im Moment des Blackouts tun kannst (das funktioniert wirklich)


Wenn es passiert: Atme einmal bewusst tief ein und aus. Deine Stimme darf kurz pausieren. Niemand wird dich dafür verurteilen.


Konkrete Notfall-Strategien:

  • Stell eine Frage an dein Publikum.„Wie sehen Sie das?“ – Hier hast du 20 Sekunden Zeit, deine Gedanken zu ordnen.

  • Greife auf deinen Ankerpunkt zurück.„Der wichtigste Punkt ist …“

  • Benutze einen Satz, der dir Zeit verschafft:„Ich möchte das kurz auf den Kern bringen.“

  • Trink einen Schluck Wasser. Es wirkt professionell UND schenkt dir 5 Sekunden Reset.


3. So kommst du wieder in den Flow


Nach einem Blackout weiterzumachen, ist wahre Stärke. Wirklich!


  • Rede bewusst langsamer als vorher. So beruhigt sich dein Nervensystem schneller.

  • Nimm den Druck raus: Erlaube dir, unperfekt zu sein – das macht dich sympathisch. Versuch es einfach mal!

  • Erinnere dich daran: Dein Publikum denkt weniger kritisch über dich, als du glaubst.


Fazit: Ein Blackout ist kein Ende – er ist eine Chance


Du kannst Präsentationen meistern, selbst wenn dein Kopf einmal streikt. Mit jeder Erfahrung wächst dein Selbstbewusstsein.


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